Ich sterbe. Aber nicht heute. Deshalb lebe ich.
Ein Notarzt schreibt Songs über das Leben.
Ein Notarzt schreibt Songs über das Leben.
Über teiio und Dr. Timo Eifert
Manchmal verändert eine Begegnung den Blick auf das ganze Leben. In meinem Beruf als Notarzt erlebe ich immer wieder Momente, in denen Menschen plötzlich spüren, wie kostbar Zeit eigentlich ist. Momente, in denen das Leben nicht mehr selbstverständlich ist. Diese Erfahrungen haben mich dazu gebracht, mir eine einfache Frage zu stellen: Wenn meine Zeit begrenzt ist – welches Lied möchte ich eigentlich singen? teiio ist mein Versuch, darauf eine Antwort zu finden.
notarzt
Als Notarzt erlebe ich das Leben oft in seinen intensivsten Momenten. In diesen Situationen wird vieles klarer. Was wirklich zählt, sind selten die Dinge, von denen wir im Alltag glauben, dass sie wichtig sind. Es geht um Zeit, Beziehungen, Mut und darum, sich selbst treu zu bleiben. Diese Begegnungen haben meinen Blick auf das Leben verändert – und sie sind ein Teil der Geschichten, die in meinen Songs weiterleben.
songwriter
Vielleicht schreibe ich deshalb Songs. Nicht, weil ich Musiker werden wollte, sondern weil Worte und Musik manchmal helfen, das Leben besser zu verstehen. Meine Texte entstehen aus Gedanken über das Menschsein – über Mut, Zweifel, Entscheidungen und über die leise Stimme in uns, die manchmal sagt: Du darfst dein eigenes Leben leben. Du darfst dein eigenens Lied singen
ai-artist
teiio entsteht an einer besonderen Schnittstelle. Die Texte kommen aus meinem Leben und meinen Gedanken. Die Musik entsteht in Zusammenarbeit mit künstlicher Intelligenz (AI) Für mich ist AI kein Ersatz für Kreativität, sondern ein neues Instrument. So entsteht eine Form von Musik, die Mensch und Technologie verbindet – und vielleicht neue Wege eröffnet, Geschichten hörbar zu machen.
Songs über das Leben
Nur mit dir
teiio
Songwriter: teiio, geschrieben im März 2026 Urheberrechte: teiio Produziert von: teiio mit Suno
Nur mit dir (für Nina)
Ich habe lange versucht, mich selbst zu verstehen. Habe viel gedacht, analysiert, hinterfragt, mich zerlegt in Gedanken, in der Hoffnung, irgendwo darin auf mich zu stoßen. Und doch blieb da immer etwas unscharf. Ein Teil von mir konnte ich selbst nicht sehen. Erst im Blick eines anderen wird etwas sichtbar, das ich allein nicht greifen kann. Nicht als Antwort, sondern als Spiegel. Dieser Song ist eine Liebeserklärung im klassischen Sinn. Er ist auch die leise Erkenntnis, dass wir uns selbst nicht vollständig in uns finden können, dass wir ein Gegenüber brauchen. Einen Menschen, der uns sieht, der uns berührt, der uns nicht erklärt – sondern fühlt. Vielleicht geht es gar nicht darum, bei sich selbst anzukommen, sondern darum, sich in der Begegnung zu (er)finden. Nur mit dir komme ich zu mir. Nicht als Abhängigkeit, sondern als Verbindung. Ich habe einen Menschen gefunden, der mir zeigt, wer und wie ich bin: Nina.
Sing dein schönstes Lied
teiio
Songwriter: teiio, geschrieben im Januar 2015 Urheberrechte: teiio Produziert von: teiio mit Suno
Sing' dein schönstes Lied
Manchmal halten wir inne und fragen uns: Ist das wirklich mein Weg? Spiele ich meine eigene Melodie – oder folge ich nur den Tönen, die andere für mich geschrieben haben? „Dein schönstes Lied“ ist eine Einladung, wieder auf das eigene innere Klavier zu hören. Auf jene leise Stimme, die schon immer wusste, wer du bist. Die Melodie, die nicht laut sein muss – aber wahr. Denn irgendwo in dir gibt es diesen einen Klang. Eine Tonfolge, die nur du spielen kannst. Eine Handschrift aus Farben, Gefühlen und Erfahrungen, die kein anderer Mensch auf der Welt so arrangieren könnte. Und vielleicht beginnt genau dort etwas Neues: Wenn du erkennst, dass du nicht nur Zuhörer bist – sondern der Komponist deines Lebens. Du entscheidest, welche Töne erklingen. Welche Pausen Raum bekommen. Und welche Melodie dich trägt. Wenn du dein schönstes Lied singst, geschieht etwas Besonderes: Du berührst nicht nur dich selbst – du bewegst auch andere. Nicht weil du perfekt bist, sondern weil du echt bist. Und genau darin liegt die Magie dieses Liedes: Es erinnert uns daran, dass unsere eigene Stimme ein Geschenk ist. Für uns selbst – und für die Welt. Also sing. Wo immer du bist. Auf allen deinen Wegen. Denn es ist schön, dass es dich gibt.
Siehst du nicht die Zeit vergehen
teiio
Songwriter: teiio, geschrieben im Mai 1998 Urheberrechte: teiio Produziert von: teiio mit Suno
Siehst du nicht die Zeit vergehen
Manchmal braucht es keinen großen Moment. Kein Ereignis, das alles verändert. Manchmal ist es nur ein stiller Gedanke, der plötzlich auftaucht: Wie lange drehe ich mich eigentlich schon im Kreis? Dieser Song ist aus genau so einem Moment entstanden. Aus der Beobachtung, wie leicht es ist, sich selbst zu verlieren. In Erwartungen. In Gewohnheiten. In kleinen Eitelkeiten, die sich wichtig anfühlen – aber am Ende leer bleiben. Und vielleicht auch aus der ehrlichen Frage: Wie oft habe ich mich selbst verraten, um es mir leichter zu machen? Der Song ist kein Vorwurf. Er ist eher eine Einladung. Eine Einladung, kurz stehen zu bleiben. Hin zu schauen. Und sich selbst wieder ein Stück näher zu kommen. Nicht perfekt. Aber ehrlich. Vielleicht geht es am Ende um etwas ganz Einfaches: Den eigenen Geist nicht ständig zu überfordern. Sich selbst nicht immer wieder weh zu tun. Und den Mut zu finden, sich dem Licht zuzuwenden. Siehst du nicht die Zeit vergehen ist ein leiser Reminder, dass das Leben nicht wartet. Und dass es vielleicht genau jetzt der richtige Moment ist, aufzuhören, im Kreis zu gehen.
Ich kann das
teiio
Songwriter: teiio, geschrieben im April 2024 Urheberrechte: teiio Produziert von: teiio mit Suno
Ich kann das (für meine Kinder)
Es gibt diese zwei Stimmen in uns. Die eine erinnert uns daran, wer wir sein könnten. Still. Klar. Fast selbstverständlich. Und die andere? Sie zweifelt. Hinterfragt. Macht uns klein. Die meisten von uns kennen diese besser. Dieser Song ist kein Kampf gegen diese zweite Stimme. Er ist eine Entscheidung. Eine Entscheidung, nicht alles zu glauben, was wir über uns denken. Ich habe dieses Lied für meine Kinder geschrieben. Vielleicht auch für den Teil in uns allen, der manchmal vergisst, wie viel in ihm steckt. Denn irgendwo unter all den Zweifeln gibt es etwas, das bleibt. Ein Kern, der sich nicht verändert. Nicht durch Meinungen. Nicht durch Erfahrungen. Nicht durch das, was andere über uns sagen. Vielleicht geht es gar nicht darum, immer sicher zu sein, sondern darum, sich immer wieder zu erinnern: Ich kann das. Ich bin liebenswert. Und ich weiß, wer ich bin. Nicht als Beweis, sondern als Haltung. Und vielleicht ist genau das der Moment, in dem sich etwas verschiebt. Nicht im Außen, sondern in dir.
© 2026 teiio. Alle Rechte vorbehalten.